Der [dialog:blog] lässt Sie an Erlebnissen und Gedanken von Mitarbeitern der Firma WVD Dialog Marketing GmbH teilhaben. Wir laden Sie ein, mit uns in den Dialog zu treten und
freuen uns über Ihre Kommentare. Der Inhalt spiegelt nicht zwangsläufig die Meinung der Firma, sondern lediglich die Meinung einzelner Mitarbeiter wider.
Groß war der Hype um Google+ bei seiner Testeinführung vor über zwei Monaten. Google+ hatte in den Augen vieler Nutzer all das, was Facebook hat und dazu noch das, was Facebook haben sollte. Die Begeisterung war fast euphorisch und Google+ wurde nicht selten als das neue Facebook angepriesen. Alles sei besser: Circles, Datenschutz, aufgeräumtere Oberfläche usw. Auch von weniger Spam und keiner Werbung wurde geredet. Aber warum sollte man auch als Spammer spammen und als Werber werben, wo noch kaum jemand zu Hause ist?
Doch in letzter Zeit ist es relativ ruhig geworden um Google+ und Facebook rückt mit seinen vielen neuen Funktionen wieder in den Mittelpunkt des Interesses, wobei Google+-Nutzern einiges bekannt vorkommen dürfte. "Alles wieder beim Alten?" vollständig lesen
Neben dem Schutz der Menschenwürde, der Freiheit der Person und anderen Grundrechten stellt die Meinungs-, Informations-, Presse-, Rundfunk- und Filmfreiheit in Form des Arikel 5 Abs. 1 des Grundgesetztes in Deutschland eines der wichtigsten staatlich garantierten Freiheitsrechte dar. Doch dank Wikileaks ist dieses Grundrecht in Gefahr...
In einem anderen Blog wird derzeit das Experiment gewagt, eine Woche ohne Anglizismen auszukommen. Sehr mutig würde ich sagen, denn ist das wirklich möglich? Ich denke, dass es sehr schwer – ja fast undenkbar – ist, darauf zu verzichten – gerade auch im Berufsleben.
Wenn ich mir gerade meine erhaltenen Visitenkarten oder meine letzten empfangenen E-Mails inkl. Signaturen so anschaue, komme ich mir vor, als wäre ich im internationalen Geschäft tätig. Ich kommuniziere mit Senior Experts, Key Account Managern oder System Administration Managern, die mir ihre Charts, Cases oder Files schicken. Muss das denn immer sein? Bei international aufgestellten Unternehmen – ok, aber regionale oder gar lokale? Und mit deutschsprachigen Gegenübern kann man auch in dieser Sprache kommunizieren. Allerdings, und das gebe ich zu, hört es sich teilweise schon sehr albern an, wenn man zum Beispiel von einer Erledigungsliste spricht. Doch gerade im Endkundengeschäft dürften gerade ältere Menschen nicht unbedingt wissen was ein Dispatcher, geschweige denn ein Verkehrsdispatcher (= Denglisch), ist.
Also ich glaube, ich würde diese eine Woche nicht durchhalten, da bei vielen Begriffen auch schon gar nicht mehr bekannt ist, dass diese eigentlich aus dem Englischen kommen. Außerdem passt man sich irgendwie automatisch seinem Gesprächs- oder Schreibpartner an, damit man richtig verstanden wird.
Jedes Land bekommt das Fernsehprogramm, das es verdient. Das heißt in unserem Falle wir müssen uns mit sogenannten scripted reality Shows, pseudorealen Krawall wie etwa "Zwei bei Kallwass" oder unzähligen, sinnlosen Quizsendungen herumschlagen. Aber es gibt kleine Lichtblicke. Eher versteckt und leider zu unmöglicher Sendezeit läuft montags ca. 23.45 Uhr in 3Sat eine der besten und innovativsten Fernsehserien der letzen Jahre. „In Treatment“ heißt diese Serie und sie handelt vom Psychotherapeuten Paul Weston und seinen Patienten. Die Themen der Serie sind Verantwortung, Schuld und Selbstzweifel, Top-Manager mit Schlafstörungen, eine junge Frau mit Krebs, ein Kind das unter der Trennung seiner Eltern leidet usw. Eine Folge umfasst eine Therapiesitzung und es wird nichts weiter gezeigt als das Gespräch zwischen Therapeut und Patient. Wie langweilig werden einige jetzt denken - keine Aktion, keine Spannung, keine Lacher. Nun gut, zum Lachen ist die Serie nun nicht, aber spannend ist das ganze trotzdem. Gerade dadurch, dass sie auf so wenig reduziert ist entsteht ein Sog dem man sich nur schwer entziehen kann. Dies liegt an den grandiosen Schauspielern, allen voran Gabriel Byrne und den tollen Dialogen. Leider wird die Serie nur einmal pro Woche mit einer Folge ausgestrahlt und somit ziemlich zerstückelt, aber wir wollen nicht meckern und uns freuen, dass wir wenigstens diese tolle Serie im FreeTV sehen können. Auch gibt es bisher keine deutsche DVD Box, die kommt vielleicht noch. Es ist ein Trauerspiel, dass diese Serie im deutschen Fernsehen kaum Zuschauer findet. Wer also mal Lust auf anspruchsvolle TV- Kost hat, der sollte den Videorecorder programmieren. Unbedingt empfehlenswert. Bild: www.serien-load.de
Hatte ich gestern Abend zufällig angezappt, den Beginn der US-Episodenserie "Mad Men"
Kam mir alles sehr bekannt vor aus über 18 Jahren im Metier, hatte aber auch viel gelacht.
"...New York in den frühen 60ern: Die Werbebranche ist noch eine Goldgrube, und ein kleiner Flirt am Arbeitsplatz ist keine Belästigung, sondern gehört, wie der Whiskey zwischendurch, zum guten Ton. Don Draper ist Ende 30 und erfolgreicher Creative Director in der New Yorker Werbeagentur Sterling Cooper. Als einer der selbsternannten "Mad Men", wie sich die Werbeleute aus der Madison Avenue nennen, konnte er mit seinen herausragenden Fähigkeiten als Texter bereits den einen oder anderen Coup landen.
Ein Mann mit Prinzipien, der die Schmierenkomödie der egozentrischen Werbebranche perfekt beherrscht, mit einer entzückenden Ehefrau daheim am Herd und diversen Affären fernab der Vorstadtidylle. Das Leben könnte so schön sein, wären da nicht eine Hand voll unerfreulicher Widrigkeiten, die Drapers hart erkämpftes Leben in der Upperclass bedrohen..."
Gestern, pünktlich zum Kindertag lief "Schall & Rauch, Folge 2 nächsten Mittwoch "Was wollen Frauen" bringt hoffentlich die ultimatve Erkenntnis.
Episodenguide hier: Mad Men