Der [dialog:blog] lässt Sie an Erlebnissen und Gedanken von Mitarbeitern der Firma WVD Dialog Marketing GmbH teilhaben. Wir laden Sie ein, mit uns in den Dialog zu treten und
freuen uns über Ihre Kommentare. Der Inhalt spiegelt nicht zwangsläufig die Meinung der Firma, sondern lediglich die Meinung einzelner Mitarbeiter wider.
Eins hat der Media Markt mit seiner neuen Kampagne auf jeden Fall erreicht – es wird darüber geredet, wenn auch sehr polarisierend. Die neue Agentur von Media Markt, Ogilvy, startete am Wochenende ihre erste große Media-Markt-Kampagne und sagte dem "Preis-Irrsinn" den Kampf an. Schluss mit Kampfpreisen und nur noch der „klarste Preis“ – so will sich Media Markt zukünftig positionieren.
Als ich die gewohnt riesengroße Beilage am Sonntag aus der Zeitung holte, fand ich es zunächst wirklich lustig, als ich beim Aufblättern des schrillen Umschlages merkte, dass es sich um Media Markt handelte. Doch die Aussage des Titels „Hier blickt doch keine Sau mehr durch!“ offenbarte der Inhalt des Prospekts irgendwie selbst. Denn der angepriesene „erste Preis ohne den Preis-Irrsinn“ lässt doch einige Fragen offen. Auch der zugehörige Werbespot ist sicherlich wirklich toll gemacht, doch fraglich ist, ob die eigentliche Botschaft wirklich beim Verbraucher ankommt? Denn der Spot ist für eine Werbung zu lang und das Prospekt wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet.
Wie soll der versprochene täglich „klarste Preis“ in der Praxis umgesetzt werden und vor allen Dingen, ist es wirklich der klarste Preis? Ein täglicher Preisvergleich mit den wichtigsten Wettbewerbern on- und offline wird versprochen. Doch wie soll das funktionieren? Sollen hunderte, ja tausende Artikel (mehrmals) täglich umetikettiert werden?
Außerdem soll es künftig keine Sonderangebote mehr geben, weil der Preis ja immer der „klarste Preis“ ist. Warum füllen dann gleich zwei Seiten in diesem Prospekt Schnäppchenangebote?
Es klingt ja in der Theorie alles ganz toll mit dem klarsten Preis, sofern man es verstanden hat. Aber ob das wirklich in der Praxis umzusetzen ist, wird sich zeigen. Und was das Schwesterunternehmen Saturn von dieser Kampagne hält, ist auch noch offen.
Groß war der Hype um Google+ bei seiner Testeinführung vor über zwei Monaten. Google+ hatte in den Augen vieler Nutzer all das, was Facebook hat und dazu noch das, was Facebook haben sollte. Die Begeisterung war fast euphorisch und Google+ wurde nicht selten als das neue Facebook angepriesen. Alles sei besser: Circles, Datenschutz, aufgeräumtere Oberfläche usw. Auch von weniger Spam und keiner Werbung wurde geredet. Aber warum sollte man auch als Spammer spammen und als Werber werben, wo noch kaum jemand zu Hause ist?
Doch in letzter Zeit ist es relativ ruhig geworden um Google+ und Facebook rückt mit seinen vielen neuen Funktionen wieder in den Mittelpunkt des Interesses, wobei Google+-Nutzern einiges bekannt vorkommen dürfte. "Alles wieder beim Alten?" vollständig lesen
Eigentlich dachte ich immer, dass ich nie auf Phishing-E-Mails hereinfallen werde. Viel habe ich davon gehört und gelesen und dachte mir, dass ich alle Merkmale solch einer E-Mail schnell erkennen kann. Phishing-E-Mails sind E-Mails, die einen falschen Absender vortäuschen um an Zugangsdaten des Empfängers zu gelangen. Durch die auf den ersten Blick sehr professionelle und täuschend echte Aufmachung der E-Mails sind schon viele Menschen in die Falle getappt und haben ihre Daten preisgegeben. Meist dreht es sich bei den vermeintlichen Absendern um Banken, da man hier mit den Daten sicher am meisten anfangen kann.
In einem anderen Blog wird derzeit das Experiment gewagt, eine Woche ohne Anglizismen auszukommen. Sehr mutig würde ich sagen, denn ist das wirklich möglich? Ich denke, dass es sehr schwer – ja fast undenkbar – ist, darauf zu verzichten – gerade auch im Berufsleben.
Wenn ich mir gerade meine erhaltenen Visitenkarten oder meine letzten empfangenen E-Mails inkl. Signaturen so anschaue, komme ich mir vor, als wäre ich im internationalen Geschäft tätig. Ich kommuniziere mit Senior Experts, Key Account Managern oder System Administration Managern, die mir ihre Charts, Cases oder Files schicken. Muss das denn immer sein? Bei international aufgestellten Unternehmen – ok, aber regionale oder gar lokale? Und mit deutschsprachigen Gegenübern kann man auch in dieser Sprache kommunizieren. Allerdings, und das gebe ich zu, hört es sich teilweise schon sehr albern an, wenn man zum Beispiel von einer Erledigungsliste spricht. Doch gerade im Endkundengeschäft dürften gerade ältere Menschen nicht unbedingt wissen was ein Dispatcher, geschweige denn ein Verkehrsdispatcher (= Denglisch), ist.
Also ich glaube, ich würde diese eine Woche nicht durchhalten, da bei vielen Begriffen auch schon gar nicht mehr bekannt ist, dass diese eigentlich aus dem Englischen kommen. Außerdem passt man sich irgendwie automatisch seinem Gesprächs- oder Schreibpartner an, damit man richtig verstanden wird.
Letzten Freitag war Teamgeist bei uns einmal etwas anders gefragt. Nachdem zunächst unsere Halbjahresbilanz bekanntgegeben wurde und sich auf die anstehenden Herausforderungen für das zweite Halbjahr eingeschworen wurde, ging es per Bus in Richtung Halle an der Saale. Um genauer zu sein, ging es an den Osendorfer See. Dort angekommen, stellten wir uns einer besonderen sportlichen Herausforderung. In zwei Drachenbooten traten zwei Teams gegeneinander an. Beim Einlassen der Boote in den See gab es zunächst noch kein Konkurrenzdenken der beiden Mannschaften, da hier gemeinsam angepackt wurde:
Doch anschließend rackerte sich Team 1 auf Andrea ab und Team 2 gab Steffen alles. "Andrea" und "Steffen" sind übrigens die Namen der beiden Boote. Im Rhythmus der beiden Trommlerinnen Simone (Team 1) und Josefine (Team 2) duellierten sich die beiden Boote nach einer Trainingseinheit (Team 1) bzw. mehreren Trainingseinheiten (Team 2), wobei sich das Boot von Team 1 um einiges schneller als das von Team 2 bewegte. Team 2 versuchte sein zweimaliges Scheitern mit deren Unterzahl an Personen zu begründen. Allerdings war insbesondere die letzte Sitzreihe von Team 1 eher kontraproduktiv.