Das Portal GMX veröffentlichte heute zum Thema des Tages skurrile Todesanzeigen.
Besonders aufgefallen ist mir dabei folgende:
Die Kreativität des Anzeigenschalters in allen Ehren, doch darf man ein solches Thema so belustigend darstellen? Geht das nicht ein Stück zu weit oder wollte der Verstorbene einen solch "lustigen" Abschiedsgruß?
Im Zeitalter der Sozialen Netzwerke wurde auch das Thema "Was passiert nach meinem Tod mit meinem Facebook-Profil" als Marktlücke entdeckt.
So gibt es heutzutage bereits Unternehmen, welche Zugangsdaten und Passwörter von Verstorbenen verwalten. Jetzt, da sich ein immer größerer Teil des Lebens im Internet abspielt, wird es immer wichtiger, sich rechtzeitig damit auseinanderzusetzen, was mit all den Profilen nach dem Tode passiert.
Natürlich ist es nicht schön, nach dem Tod eines Freundes seine lustigen Partyfotos noch Jahre lang im Internet zu sehen. Oftmals sind Passwörter und Zugangsdaten den Hinterlassenen nicht bekannt - also grundsätzlich kein schlechter Ansatz des Unternehmens Legacy Locker.
Als zusätzlichen Dienst bieten Sie neuerdings auch an, vorab generierte Abschiedsgrüße nach dem Tod eines "Kundens" automatisch in den genutzten Communitys zu generieren. Frei nach dem Motto: "Der letzte Abschied bei meinen digitalen Freunden."
Geht das dann wieder ein Stück zu weit?
Mehr zum Thema unter:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,613708,00.html