Als ich vor kurzem in der Zeitung gelesen habe das bei YouTube ein Video mit den Namen "Dancing Auschwitz" existiert in dem ein alter Mann mit seinen Enkeln auf dem Gelände von Auschwitz, vor den Verbrennungsöfen, zur Musik von „I Will Survive“ tanzt, war ich erst einmal schockiert. Darf man so etwas machen? Der Holocaust hat Millionen von Menschen das Leben gekostet, stellt so etwas nicht eine Verhöhnung der Opfer dar? Nach der Lektüre und einiger Zeit des Nachdenkens und dem Wissen, dass es sich bei dem alten Mann um einen überlebenden des KZ Auschwitz handelt, änderte ich meine Meinung. Ja „Er“ darf so etwas, wenn jemand das Recht hat so etwas zu tun dann einer der die Unmenschlichkeit erleben musste, einer der die Schrecken und Grausamkeit der Shoah überlebt hat. Ich sehe es als eine Art Siegestanz „Seht her ich lebe noch, ihr habt es nicht geschafft alle zu ermorden, und heute 65 Jahre danach bin ich hier, mit meinen Nachkommen die es, wenn es nach den Nazis gegangen wäre, gar nicht hätte geben dürfen“. Der Mann heißt Adam "Adolek" Kohn ist 89 Jahre alt, lebt heute in Australien und es handelt sich bei der Aktion um ein Kunstprojekt seiner Tochter. Diese wollte damit kommenden Generation eine neue und andere Botschaft des Gedenkens vermitteln, eine "frische Interpretation der historischen Erinnerung". Und auch aus dieser Sicht finde ich dieses Projekt wichtig, vielleicht kann man so, insbesondere der heutigen YouTube Generation dieses Thema nahebringen und somit gegen das Vergessen ankämpfen, denn über kurz oder lang werden die letzten Zeitzeugen nicht mehr unter uns weilen, um zu Erinnern. Wäre ja mal was Nützliches bei YouTube. Das Video hat natürlich von Abscheu bis Bewunderung die unterschiedlichsten Reaktionen hervorgerufen, vielleicht hat jemand Interesse einmal seine Sicht in einem Kommentar darzustellen.
Wie oft habe ich diesen Satz schon gehört.
Man möchte noch schnell ein, zwei Dinge klären doch der Gesprächspartner befindet sich so eben wieder in einem Meeting. Ich bin mir sicher, viele Arbeitnehmer können das Wort "Meeting" schon langsam nicht mehr hören.
Den halben Tag verbringt man in irgendwelchen Abstimmungen, doch sind diese auch wirklich immer zielführend und vor allem gewinnbringend für das Unternehmen?
""Frau Meyer ist gerade im Meeting, versuchen Sie es doch später noch einmal!"" vollständig lesen
Noch vor den letzten Blogbeiträgen zum E-Brief flatterte mir von meinem Provider eine Werbenachricht ins Haus, die ich erst einmal skeptisch auf Eis legte. Hatten wir nicht gelernt, dass die Zukunft der elektronischen Post oder dem papierlosen Büro gehört, wohlwissend, dass schwerlich Dokumente zum Angreifen verzichtbar sind.
Die abstrusen Handlings-, Sicherheits- und Rechtsprobleme mit dieser Neuerung wurden hier im Blog schon von JosefineH
ausgiebig erörtert.
Genau das hielt mich aber instinktiv vor übereilter Teilnahme am E-Brief ab. Dem klassischen Brief vertraue ich bei relevanten Inhalten weitaus mehr.
So liest sich in etwa die Werbung meines Providers an mich:
"Papier ist passé, es lebe das Papier" vollständig lesen
Unter Schutzatmosphäre verpacktes Fleisch findet sich immer häufiger in deutschen Supermärkten - und warum auch nicht? Die Plaste schützt vor äußeren Einwirkungen und vor Keimen, es ist handlich zum einpacken, frisch sowieso und sieht in den Kühltruhen doch so saftig und lecker aus, dass sich der eine oder andere Fleischer davon wirklich mal eine Scheibe abschneiden könnte!
Doch schützt die Verpackung wirklich die Qualität? Wohl eher nicht...
"Gas geben in den deutschen Supermarkttheken..." vollständig lesen
Mitte Juli war es endlich soweit. Wie bereits schon in unserem Blog angekündigt, hat nun der
E-POSTBRIEF der Deutschen Post Einzug gehalten. Die Deutsche Post verspricht seinen Kunden Einiges über die neue elektronischen Datenübermittlung. Dabei geht es um Punkte wie einen hohen Sicherheitsstandard und die Verbindlichkeit von Anträgen und Formularen mit Behörden und Ämtern. Daraus resultiert eine deutlich einfachere, bequemere und schnellere Übermittlung von wichtigen Dokumenten und Ähnlichem. Und sollte der Empfänger nicht über einen E-POSTBRIEF-Briefkasten verfügen, druckt die Deutsche Post einfach den Brief aus und stellt ihn auf dem herkömmlichen Weg zu.
Hört sich zunächst einmal alles ganz gut an. Lästige Wege zum Amt, Verträge die nur in schriftlicher Form geltend waren und der allgemeine umständliche Papierkram werden ersetzt durch
einfache, nachvollziehbare und durch einen hohen Sicherheitsstandard gesicherte Datenübermittlungen.
Allerdings regt sich in den Medien auch
Kritik an der innovativen Dienstleistung.
"Der E-POSTBRIEF ist da! Bereicherung oder Gefahr?" vollständig lesen