Der [dialog:blog] lässt Sie an Erlebnissen und Gedanken von Mitarbeitern der Firma WVD Dialog Marketing GmbH teilhaben. Wir laden Sie ein, mit uns in den Dialog zu treten und
freuen uns über Ihre Kommentare. Der Inhalt spiegelt nicht zwangsläufig die Meinung der Firma, sondern lediglich die Meinung einzelner Mitarbeiter wider.
Demnächst verpflichtet Facebook alle seine Nutzer, ihr Profil auf die Chronik (Timeline) umzustellen. Mit der Chronik ist eine lückenlose Darstellung aller Einträge und Aktivitäten möglich. Ist es derzeit noch jedem Nutzer freigestellt, ob er das alte Profil oder die neue Chronik nutzt, wird es bald nur noch die Chronik geben. Die Nutzer bekommen sieben Tage Übergangszeit, um ungewünschte Informationen aus ihrem Profil zu entfernen.
Wie eigentlich regelmäßig bei allen Facebook-Neuerungen, gibt es auch dieses Mal wieder genügend Aufschrei und Panikmache. Daten- und Verbraucherschützer warnen vor der neuen Chronik. Man gebe nun noch mehr Daten von sich preis als zuvor, heißt es. Allen voran der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar.
Aber mal ganz ehrlich, was ist die neue Chronik überhaupt? In erster Linie ist die Chronik nur ein neues Layout des bisherigen Profils. Die Inhalte sind die gleichen wie zuvor. Und nun ist es sogar besser als zuvor möglich alte Beiträge zu kontrollieren und ggf. zu löschen, da das endlose Scrollen entfällt.
Das erste große Gesprächsthema in diesem Jahr dürfte in weiten Teilen des Landes die gleiche Geschichte sein, mit der das alte Jahr aufgehört hat: die Geschichte vom bösen Wulff.
Doch in meiner Heimatstadt Chemnitz regiert seit gestern Abend bzw. spätestens seit heute ein anderes Gesprächsthema, und zwar ein besonders bösartiger „Reisebericht“ über unsere Stadt in der taz. Oder soll man statt Reisebericht eher Hetze oder sogar Rufmord sagen?
fragten wir letzten Freitag in unserer [dialog:werkstatt]. Seit Anfang letzten Jahres kann man vom Durchbruch der sozialen Netzwerke auch aus Marketingsicht sprechen. Doch ist Social Media eine Wunderwaffe oder nur ein Marketing-Hype? Wohl keins von beiden, dürfte die Antwort sein. Fakt ist, dass die Nutzerzahlen immer mehr steigen. Allein bei Facebook sind in Deutschland über 23 Mio. Menschen angemeldet. Weltweit sind es schon über 750 Mio.
Soziale Netzwerke bieten umfangreiche Marketingmöglichkeiten. Zur Kundenbindung und Markeninteraktion ist die Kommunikation mit der Zielgruppe ein sehr schönes Instrument (Facebook-Fanseiten, Twitter-Kanal, Unternehmensprofile). Zur Neukundengewinnung sind sehr genaue Adword-Kampagnen, welche auf hinterlegte Nutzerinformationen zurückgreifen, möglich.
Doch auch Social-Media-Marketing unterscheidet sich in der grundlegendsten Sache nicht von anderen Marketingmaßnahmen: dem Konzept. Und die wichtigste Frage steht auch hier an erster Stelle: „Wer ist meine Zielgruppe und wo finde ich diese?“"Quo vadis Social Media?" vollständig lesen
Man glaubt es kaum, die E-Mail ist in diesen Tagen schon 40 Jahre alt geworden. Allerdings nutzen die meisten Menschen dieses Medium erst seit Mitte/Ende der 90er-Jahre. Im Arbeitsalltag ist die E-Mail seitdem kaum wegzudenken. Auch im Privatbereich gewann sie sehr schnell an Popularität und löste (leider) oft auch die Urlaubs- oder Geburtstagskarte ab. Inzwischen dürfte die E-Mail aber wohl bei der Privatkommunikation zunehmend durch die Nachrichtenfunktion von Facebook & Co. abgelöst werden.
Im Büro macht die E-Mail aber immer noch einen sehr großen Teil der internen und externen Kommunikation aus – wenn nicht sogar den größten Teil. Und das ist Fluch und Segen zugleich. Der Segen ist natürlich die schnelle und kostengünstige Informations- und Datenübermittlung und das Erreichen mehrerer Personen gleichzeitig. Der Fluch ist die zunehmende Informationsüberlastung, von Spam-E-Mails einmal ganz abgesehen. Jede noch so kleine Information wird per Verteiler an jeden Mitarbeiter herangetragen; einer gesendeten Mail werden weitere E-Mails hinterhergesendet, in der auf die Fehler in der ersten Mail hingewiesen wird oder von Unternehmensvertretern werden acht mehrseitige pdf-Dateien versendet, damit sich der Angerufene „schnell einmal einen Überblick über die Leistungen des Unternehmens verschaffen“ kann. Und damit auch jeder immer im Bilde ist gibt es ja noch CC und BCC.
"Wann kommt die Flut?" vollständig lesen
Eins hat der Media Markt mit seiner neuen Kampagne auf jeden Fall erreicht – es wird darüber geredet, wenn auch sehr polarisierend. Die neue Agentur von Media Markt, Ogilvy, startete am Wochenende ihre erste große Media-Markt-Kampagne und sagte dem "Preis-Irrsinn" den Kampf an. Schluss mit Kampfpreisen und nur noch der „klarste Preis“ – so will sich Media Markt zukünftig positionieren.
Als ich die gewohnt riesengroße Beilage am Sonntag aus der Zeitung holte, fand ich es zunächst wirklich lustig, als ich beim Aufblättern des schrillen Umschlages merkte, dass es sich um Media Markt handelte. Doch die Aussage des Titels „Hier blickt doch keine Sau mehr durch!“ offenbarte der Inhalt des Prospekts irgendwie selbst. Denn der angepriesene „erste Preis ohne den Preis-Irrsinn“ lässt doch einige Fragen offen. Auch der zugehörige Werbespot ist sicherlich wirklich toll gemacht, doch fraglich ist, ob die eigentliche Botschaft wirklich beim Verbraucher ankommt? Denn der Spot ist für eine Werbung zu lang und das Prospekt wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet.
Wie soll der versprochene täglich „klarste Preis“ in der Praxis umgesetzt werden und vor allen Dingen, ist es wirklich der klarste Preis? Ein täglicher Preisvergleich mit den wichtigsten Wettbewerbern on- und offline wird versprochen. Doch wie soll das funktionieren? Sollen hunderte, ja tausende Artikel (mehrmals) täglich umetikettiert werden?
Außerdem soll es künftig keine Sonderangebote mehr geben, weil der Preis ja immer der „klarste Preis“ ist. Warum füllen dann gleich zwei Seiten in diesem Prospekt Schnäppchenangebote?
Es klingt ja in der Theorie alles ganz toll mit dem klarsten Preis, sofern man es verstanden hat. Aber ob das wirklich in der Praxis umzusetzen ist, wird sich zeigen. Und was das Schwesterunternehmen Saturn von dieser Kampagne hält, ist auch noch offen.
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